Alpha
Risikobereinigter Mehrertrag eines Fonds gegenüber seinem Vergleichsindex. Positives Alpha heißt: Der Manager hat den Markt geschlagen, auch nachdem das eingegangene Risiko herausgerechnet wurde.
✦ Glossar
Von NAV über PRIIPs-KID bis Sharpe Ratio, die wichtigsten Begriffe aus der Welt des Asset-Managements. Jeder mit einer eigenen Seite — inklusive dem, was im Lexikon fehlt: warum er im Factsheet steht und was ein Selektor daran abliest.
Risikobereinigter Mehrertrag eines Fonds gegenüber seinem Vergleichsindex. Positives Alpha heißt: Der Manager hat den Markt geschlagen, auch nachdem das eingegangene Risiko herausgerechnet wurde.
Aufteilung des Fondsvermögens auf Anlageklassen — Aktien, Anleihen, Liquidität, alternative Anlagen.
Verwaltetes Vermögen — die Summe, die eine Gesellschaft oder ein Fonds zum Stichtag verwaltet.
Deutsche Aufsichtsbehörde für Banken, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Wertpapierdienstleister.
Index, an dem die Wertentwicklung eines Fonds gemessen wird — etwa MSCI World oder DAX.
Maß dafür, wie stark ein Fonds den Bewegungen seines Marktes folgt. Beta 1 heißt marktgleich, über 1 stärker, unter 1 schwächer.
Regelmäßig — meist monatlich oder quartalsweise — erstelltes Datenblatt zu einem Fonds, typischerweise ein bis zwei Seiten mit Anteilwert, Wertentwicklung, Beständen und Strategie.
Anbieter von Fondsdaten und Dokumentenproduktion mit Sitz in London und Zürich, entstanden aus der Verbindung von FE, fundinfo und CSSP. Erstellt unter anderem Basisinformationsblätter und Factsheets für Verwaltungsgesellschaften.
Deutsches Gesetz, das Auflage, Verwaltung und Vertrieb von Investmentvermögen regelt. Setzt unter anderem die europäischen UCITS- und AIFM-Richtlinien um.
Die regulierte Gesellschaft, die einen Fonds rechtlich auflegt und verwaltet — etwa Universal-Investment, HANSAINVEST, Ampega oder Monega.
Der größte Rückgang vom Höchst- zum Tiefpunkt innerhalb eines betrachteten Zeitraums.
EU-Richtlinie für Wertpapierdienstleistungen. Verlangt unter anderem ein Zielmarktkonzept je Produkt: für welche Anlegergruppen es geeignet ist und für welche nicht.
Wertentwicklung vom ersten Handelstag des laufenden Jahres bis zum Stichtag.
Die Person oder das Team, das die Anlageentscheidungen für einen Fonds trifft.
EU-Verordnung, die für verpackte Anlageprodukte ein standardisiertes Basisinformationsblatt vorschreibt.
Vorgeschriebenes Dokument von höchstens drei Seiten, das Risiko, mögliche Wertentwicklungsszenarien und Kosten eines Anlageprodukts in festgelegter Form darstellt.
Aufteilung des Portfolios auf Wirtschaftsbranchen — Technologie, Gesundheit, Finanzwerte und weitere.
EU-Verordnung, die Finanzprodukte nach ihrem Nachhaltigkeitsanspruch einordnet: Artikel 6 ohne besonderen Anspruch, Artikel 8 mit ökologischen oder sozialen Merkmalen, Artikel 9 mit nachhaltigem Anlageziel.
Rendite über dem risikofreien Zins, geteilt durch die Schwankungsbreite. Je höher, desto mehr Ertrag je Einheit Risiko.
Wie die Sharpe Ratio, aber nur die Abwärtsschwankungen gehen ins Risiko ein.
Pflichtangabe im Basisinformationsblatt auf einer Skala von 1 bis 7, abgeleitet aus historischer Schwankungsbreite und Ausfallrisiko.
Laufende Kosten eines Fonds in Prozent des Vermögens pro Jahr — Verwaltungsvergütung und weitere laufende Kosten, üblicherweise ohne Transaktionskosten und ohne erfolgsabhängige Vergütung.
Schwankungsbreite der Renditedifferenz zwischen Fonds und Vergleichsindex. Hoch bedeutet, der Fonds geht eigene Wege.
Sie haben einen bestimmten Fonds vor sich? ISIN eingeben und die Zahlen dazu ansehen — kostenlos und ohne Anmeldung.
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